Ernährungsbildung   Vorwort: Im Mittelpunkt dieses Konzeptes steht ein besserer Gesundheitszustand in Verbindung einer Ernährungsbildung bei den Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie die Prävention von Übergewicht und Krankheiten aufgrund falscher (mangelnder) Ernährung und fehlender körperlicher Bewegung. Für die Schulverpfleger stellt sich die besondere Herausforderung, sich einerseits an die „Empfehlungen“ des DGE zu halten, andererseits auch wirtschaftlich und Kundenorientiert zu handeln. Dieser Konflikt wurde ebenfalls mehrfach in dem Forum genannt. Was nutzt die Zubereitung von gesundem Essen wenn es niemand isst? Einen sehr aufschlussreichen und informativen Beitrag leistete dazu an diesem Tag Herr Dr. Thomas Ellrot, Ernährungspsychologe. Er brachte es auf den Punkt und gab gute Lösungsansätze: Kinder und Jugendliche wissen sehr genau, was „Gesund“ ist. Diese Lebensmittel sind jedoch nicht diejenigen, die sie gerne und „freiwillig“ essen. In einer Befragung waren die Antworten auf:   Was ist gesund? Was mögt Ihr nicht? identisch!     Vorstellung meines handlungsorientierten Konzeptes:

Die Schulverpflegung enthält zwei Stützen:

Essen in Mensa   Ernährungsbildung

      Unsere Schulverpflegung ist ein offenes System, indem die Kinder freien Zugang zu allen Lebensmitteln (Supermärkte, Kioske) auch außerhalb der Schule haben. Somit funktionieren Restriktionen nicht! Hinzu kommt, dass Verbote Präferenzen fördern.   Appell: Hört endlich auf von „gesundem“ Essen zu reden! Innerhalb der Formulierung sind die Wörter „Gesundheit und Ernährung“ auszuschließen, da bei den meisten Kindern und Jugendlichen eine negative, nicht schmeckende „Substanz“ damit projiziert wird.   Entdeckungsreise Essen Selbermachen – Entdecken – Sehen – Schmecken – Riechen – Fühlen – Genießen – Experimentieren – Teilhaben Mit Aufmerksamkeit und Zuwendung für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erreichen wir sie! Im Fokus steht das Beobachtungs- und Imitationslernen.